Anläßlich unseres 100-jährigen Jubiläums haben wir von befreundeten Vereinen und Institutionen Grußworte erhalten. Wir haben uns entschieden diese über unsere Internetpräsenz zu veröffentlichen und möchten uns auch auf diesem Wege ganz herzlich für die lieben Worte und auch kleinen Anekdoten bedanken.
(Die Beiträge sind alphabetisch geordnet)
Schützenverein Bahlum
Wir Bahlumer Schützen freuen uns mit Euch gemeinsam das 100jährige Bestehen des Schützenverein Okel feiern zu können.
Als Nachbarn haben wir vieles gemeinsam, wir feiern zusammen Feste, aber wir haben auch Freundschaften untereinander geschlossen. Das Miteinander zwischen beiden Vereinen im Kreisverband Weser-Eyter ist vorbildlich. Im sportlichen Wettkampf ist das natürlich anders, da möchte jeder die Nase vorne haben.
Aber ein weiteres verbindet uns, unsere beiden Vereine feiern im gleichen Jahr, nämlich in diesem, das 100jährige Bestehen des Vereins. Um das auch nach außen zu zeigen, fahren Okel und Bahlum zusammen am 5. Juli 2026 nach Hannover zum großen Schützenausmarsch.
In diesem Sinne wünsche ich dem Schützenverein Okel weiterhin viel Erfolg, ein großer Erfolg ist schon das frisch aufgemöbelte Schützenhaus. Alle Achtung.
Im Namen der Bahlumer Schützen dem Schützenverein Okel für die Zukunft alles Gute.
Mit Schützengruß
Wolfgang Ehlers
1. Vorsitzender
Schützenverein Bahlum e. V.
Geschichte zum 100jährigen Jubiläum Schützenverein Okel e. V.
Im Schützenwesen geht es nicht immer nur um Wettkämpfe, sondern auch um Gemeinsamkeiten, Freundschaften und manchmal eben auch um Lustiges.
Eine Geschichte die mir noch in Erinnerung ist, lautet wie folgt:
Die Okeler „Seniorenabteilung“, also die mit den überwiegend grauen Haaren, planten im Sommer, das Jahr hat sich mir nicht mehr erschlossen, eine Radtour mit Endstation in Bahlum beim Gasthaus Holschböhl. Da es natürlich ein furchtbar weiter Weg mit dem Fahrrad ist, sahen sich die klugen Planer, hier besonders Hans-Hermann Dahme, nach einer Rast auf halber Strecke um. Also fragen sie bei mir an, ob eine Rast im Bahlumer Schützenhaus möglich sei. Man hilft sich untereinander, also sagte ich zu. Eine ungefähre Ankunftszeit wurde abgemacht, also alles gut geplant.
Die Truppe setzte sich also in Okel in Richtung Bahlum in Bewegung. Angekommen an der Bahlumer Schützenhalle, scheinbar von den Bahlumer noch keiner da. Aber Hans-Hermann stürmte vor, und siehe da die Tür zum Toilettengebäude war nicht verschlossen. Er machte die Tür auf, ein kurzer Moment des Erschreckens, Tür wieder von außen zugeknallt.
Was hatte ihn so erschreckt? Im Toilettenvorraum stand ein kleiner Tisch, auf dem Tisch stand ein Unterteller, auf dem Taler lagen einige wenige Münzen, und an dem Tisch saß ein Mann im weißen Kittel. Also doch alles normal, ein Toilettenmann der sicherlich für Sauberkeit zu sorgen hatte.
Also warum so erschreckt, und die Tür wieder zugehauen. Der vorgebliche Toilettenmann war ich, der Bahlumer 1. Vorsitzende Wolfgang Ehlers. Nach einer kurzen Bedenkzeit der Okeler ging dann die Tür abermals auf, und mit großem Gelächter begrüßte ich dann die Okeler. Zudem warteten weitere Bahlumer Schützen in der Halle. Die Bahlumer hatten ein Fass Bier angestochen und so ging es feuchtfröhlich in den Nachmittag.
Einer der Okeler hatte dann plötzlich einen hellen Moment, Leute wir sind beim Hölschenböhl zu Kaffee und Kuchen angemeldet, wir müssen los. Es hätte nicht viel gefehlt und Holschenböhl wäre nicht mehr angesteuert worden.
Diese Geschichte ist schon oft erzählt worden, aber immer wieder zaubert die Anekdote ein Lächeln auf die Gesichter.
Wolfgang Ehlers
1. Vorsitzender
Schützenverein Bahlum e. V.
Schützenverein Erichshof
Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,
wir gratulieren Euch herzlich zum 100-jährigen Jubiläum! Mit voller Bewunderung
beobachten wir was hier in Okel passiert und wie erfolgreich der Verein agiert. 100
Jahre voller toller Geschichten, gemeinsamer Feste und ein lebendiges
Vereinsleben. Als befreundeter Verein aus Erichshof wünschen wir Euch noch viele
tolle Jahre, rauschende Schützenfeste und immer GUT SCHUSS!
Wir haben uns vor 13 Jahren sehr gefreut das Mitglieder des Schützenvereins Okel
auch an unseren 100-jährigen Jubiläum teilgenommen und mit uns gefeiert haben.
Wir sind immer gerne bei Eurem Pokalschießen dabei, auch wenn wir selten
sportlich erfolgreich waren. Doch wir freuen uns immer auf eure tolle
Gastfreundschaft der Schützenschwestern und Schützenbrüder in Okel.
Macht so weiter! Wir sind gerne bei Euch zu Gast und feiern gern mit Euch!
GUT SCHUSS!!!
Stefan Lohmann
2. Vorsitzende SV Erichshof v. 1913 e.V.
Schützenverein Fahrenhorst
Liebe Okeler Schützenschwestern und –brüder,
herzlichen Glückwunsch zu Eurem 100 jährigen Jubiläum und zu Eurer neuen Schießhalle! Es ist ein wahrer Prachtbau geworden! Aber auch in der vorherigen Halle haben wir schöne gemeinsame Stunden verbracht wie sich die Älteren und auch Jüngeren aus unserem Verein gern erinnern. Jedes Jahr aufs Neue freuen wir uns über die Einladung zu eurem Pokalschießen. Zusammen Schützenfest feiern können wir leider eher selten, da unsere Schützenfeste in den allermeisten Fällen auf das gleiche Wochenende im Juni fallen. Es freut uns also umso mehr, dass wir in diesem Jahr an eurem Jubiläumsfest teilnehmen können.
Liebe Okeler, bleibt so gastfreundlich wie ihr seid, dann kommen die anderen Vereine auch in Zukunft gern zu Euch!
Alles Gute und ein dreifach Gut-Schuss wünschen Euch die Fahrenhorster!
Schützenverein Maasen
Lieber Herr Präsident Thomas Meyer, liebe Schützenschwestern, Schützenbrüder des SV
Okel, verehrte Gäste,
der Schützenverein Maasen gratuliert dem Schützenverein Okel zu seinem 100-jährigen
Bestehen ganz herzlich, wünscht für die Zukunft des Vereins alles Gute und allzeit „Gut
Schuss“ im neu renovierten Schießstand!
„Wie kummt Maasen nah Okel?“ fragen sich sicherlich einige…
Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, muss ich etwas ausholen und aus Erzählungen
niederschreiben:
Es muss im Jahr 1993 gewesen sein, da sollte in Okel ein neuer Schießstand gebaut werden.
Und da wurde von euch der damalige „Schießstandbeauftragte“ des Landkreises Diepholz
befragt, ob es nicht schon einen Schießstand gibt, der so aussieht wie der, den ihr in Okel
bauen wollt. Der Herr vom Amt erzählte dann, dass wir in Maasen gerade einen neuen
Schießstand gebaut hatten (1992), den ihr euch doch mal ansehen könntet.
Dann wurde kurzerhand bei unserem damaligen Präsidenten angerufen und ein Termin zur
Besichtigung unseres Schießstandes ausgemacht.
Am darauffolgenden Sonntag kam dann eine Gruppe aus Okel das erste Mal zu uns nach
Maasen. Eigentlich nur um den Schießstand anzusehen, doch daraus wurde ein etwas
langwierigerer Termin und ein relativ „feuchter Nachmittag“, so habe ich mir sagen lassen…
Dieses Treffen hat den Teilnehmern so gut gefallen, dass sie fortan jedes Jahr zu uns kamen
(bis auf kleine Ausnahmen), sei es zu den jährlichen Pokalschießen unserer befreundeten
Vereine oder den „Graukoppschießen“ mit Knippessen bei uns im Schützenhaus. Ebenfalls
kamen die Maaser von nun an zum jährlichen Pokalschießen nach Okel und konnten schon
viele schöne Stunden bei euch verbringen!
Für diese Freundschaft bedanke ich mich im Namen des Schützenvereins Maasen ganz
herzlich und wir hoffen, dass es noch einige Jahre so weiterläuft!
Mit Schützengruß,
Marvin Huth, Präsident Schützenverein Maasen von 1908 e.V.
Schützenverein Neubruchhausen
Liebe Schützen des Schützenvereins Okel,
100 Jahre Schützenverein Okel, das bedeutet 100 Jahre Gemeinschaft, Freundschaft und gelebte Tradition.
Ein Jubiläum wie dieses ist etwas ganz Besonderes.
Hinter diesen 100 Jahren stehen unzählige Menschen, die Herzblut, Engagement und Zusammenhalt gelebt und gezeigt haben.
Generationen haben nicht nur den Schützensport gepflegt, sondern auch Erinnerungen geschaffen und Freundschaften geschlossen.
Für unseren Verein gibt es eine ganz besondere Verbindung zum Schützenverein Okel, denn der 1. Schützenkönig in Okel war Heinrich Albers.
Der Großvater unseres Ehrenvorsitzenden Lothar Sengelmann.
Zu eurem Jubiläum gratulieren wir euch von Herzen. Genießt dieses besondere Fest, blickt mit Stolz auf das Erreichte zurück und freut euch auf das, was in der Zukunft auf euch wartet.
Herzlichen Glückwunsch und Gut Schuss vom Schützenverein Neubruchhausen von 1884 e.V.
Berenice Pankalla
1.Vorsitzende
Schützenverein Osterholz
Herzlichen Glückwunsch zum 100jährigen Bestehen wünschen eure Nachbarn vom Schützenverein Osterholz!
Mit der Bitte um Berichte zu Geschehnissen, bei denen der Schützenverein Okel sich in Osterholz besonders hervorhob, kam uns ohne langes Überlegen unser alljährliches Pokalschießen in den Sinn.
Nicht nur dass die Okeler Jahr für Jahr sehr stark vertreten sind, es konnten auch einige Pokale im Laufe der Zeit den Weg nach Okel finden.
Aber auch andere Fähigkeiten konnten die Okeler vorweisen! Nicht nur dass die gewonnenen Mettwürste innerhalb einer Sekunde aus der Pelle geholt wurden – auf Nachfrage wurde bewiesen, dass die Pelle auch genauso schnell wieder auf die Wurst kommen kann.
Unvergessen ist auch der Freitagabend, an dem Heino Helms sein Geflügel nicht im Griff hatte und dies innerhalb der Schießbahn auftauchte.
Es wurden Pläne gemacht die Regeln des Pokalschießens anzupassen. So wollte eine Person immer ein Huhn von außen über die Mauer werfen, während der jeweilige Schütze dann versucht zielsicher zu treffen. Da sich aber Uneinigkeiten über die Trefferbewertung einstellten, wurde (auch zum Wohl der Hühner) diese Idee verworfen.
Auf die nächsten 100 Jahre! In Osterholz ist und bleibt der Schützenverein Okel immer herzlich willkommen!
Es heißt ja immer „schreib das auf“ wenn was Lustiges passiert.
Betrifft zwar vornehmlich Raphael Schmidt-Purnhagen, der nicht Okeler Vereinsmitglied ist – aber das kann sich ja ändern. Oder man lädt ihn als Ehrengast zum Katerfrühstück.
Aber nun zur eigentlichen Geschichte.
Es begab sich zu der Zeit – Sonntag abends auf dem Okeler Schützenfest um ca. 23 Uhr – da stand eine Runde Osterholzer Schützen in ihrer gewohnten Lieblingsecke an der Theke.
Christoph Helms (Mitglied in beiden Vereinen) war ebenfalls voll mit dabei.
In dieser Ecke standen auch eine Menge sympathischer Birken. Zwei von ihnen stellten sich als Helga und Hildegard vor.
Raphael und Christoph – ganz gentlemanlike – führten diese beiden „Birkendamen“ dann zum Tanz aus. Nach einigen Standardfiguren beim Tanz dauerte es nicht lange, da saß Raphael bei Christoph auf den Schultern. In jeder Hand eine der „Birkendamen“. Es gelang ihnen unter größten Bemühungen die Wimpelketten hängen zu lassen.
Nach dem Lied wollte Raphael dann absteigen… …aber dabei nicht die Birken loslassen. Was zu einem großem „Rumms“ führte – gefolgt von der Frage ob die Versicherung für Fingerbrüche aufkommt…
Nach einiger Überprüfung war der Finger wohl dann doch nicht gebrochen. Raphael musste aber am Montag zur Arbeit. Spontan frei nehmen wollte er nicht. Hatte vlt. auch damit zu tun dass er seit dem Katerfrühstück durchgemacht hatte.
So stand er wenig später mit dem Fahrrad vor der Festhalle um sich zu verabschieden. Ein Blick in die Halle zeigte dass die Tanzfläche gerade frei war. So wurde quasi von allen Umstehenden geraten doch noch eben eine kleine Runde zum Abschiedsgruß mit Fahrrad auf der Tanzfläche zu drehen. Nach einigem Zögern wurde in die Pedale getreten.
Damit das jetzt aber auch möglichst „cool“ aussieht wollte er mal eben noch nen „Wheely“ hinlegen, also ne Drehung per Bremse.
Klappte nicht ganz… Wieder ein großer „Rumms“. Raphael auf dem Boden. In den Händen die zerrissene Königskette!
Schnell verzog er sich von der Tanzfläche mit Teilen der Kette in der Hand. Nach genauerer Betrachtung teilte er uns mit „Ist nicht so schlimm – nur Burghard ist ab.“
Von weiteren Geschehnissen auf der Heimfahrt ist nichts bekannt…..
Schützenverein Riede
Liebe Schützinnen und Schützen des Schützenvereins Okel!
Ich bin seit 11 Jahren im Schützenverein in Riede und seit 2,5 Jahren 1. Vorsitzende.
Was die Vorstandsarbeit vom Verband angeht, kann ich sagen, daß Ihr Euch da schon akkurat einbringt und auch immer sachlich, verständlich und moderat argumentiert!
Hierfür schonmal ein großes Kompliment!
Ein schönes Erlebnis mit Euch Okeler Schützen, welches mir in Erinnerung geblieben ist, war das Bezirksschützenfest in Bassum letztes Jahr und unsere gemeinsame Busfahrt hin- und zurück, die einfach lustig war und wirklich viel Spaß gemacht hat.
Privat war ich mal beim Katerfrühstück, als Rolf Lübkemann Verbandskönig war. Das hat mir auch sehr gut gefallen, auch wenn Bier zum Frühstück sehr gewöhnungsbedürftig ist, Sekt würd besser zu mir passen!
Alles in allem kann ich sagen, daß die Feste bei und mit Euch immer superlustig und feuchtfröhlich sind und mit Sicherheit auch weiter bleiben werden!
Herzlichst alles Gute zu Eurem Jubiläum und Prost 🍻auf viele weitere Jahre! Macht so weiter wie bisher!
Wir freuen uns auf die nächsten Feste mit den Okeler Schützinnen und Schützen!!!
Tanja Heller
1.Vorsitzende
Schützenverein Riede e.V.
Schützenverein Ristedt
Herzlichen Glückwunsch zum 100-jährigen Jubiläum!
Nicht jeder hat die Gelegenheit, mit seinem Verein ein solches Jubiläum feiern zu können. 100 Jahre Vereinsgeschichte sind etwas ganz Besonderes und längst keine Selbstverständlichkeit. Bei euch sind Zusammenhalt, Tradition und Gemeinschaft bis heute erhalten geblieben! Der Erweiterungsbau der Schützenhalle zeigt, dass Ihr auch die Zukunft Eures Vereins fest im Blick habt.
100 Jahre Schützenverein – das ist ein besonderer Grund zum Feiern.
Unsere schönsten Erinnerungen sind die vielen Begegnungen bei den Schützenfesten, Pokalschießen und Veranstaltungen, bei denen man sich gerne trifft. Und die besten Geschichten bleiben bekanntlich dort, wo sie entstanden sind: in geselliger Runde.
Wir wünschen Euch eine schöne Jubiläumsfeier und für die Zukunft weiterhin ein lebendiges Vereinsleben.
Gut Schuss!
euer Schützenverein Ristedt von 1911 e.V.
Schützenverein Schnepke
Lieber Thomas, lieber Schützenverein Okel.
zu eurem Jubiläum wünschen wir euch vom Schützenverein Schnepke alles Gute. 100 Jahre voller Tradition, Gemeinschaft und sportlicher Erfolge sind eine herausragende Leistung im deutschen Schützenwesen. Möge euer Jubiläum ein Fest der Freude und Zusammenhalt sein. Wir wünschen auch weiterhin viel Erfolg für die kommenden Jahre.
Ein besonderer Höhepunkt den wir mit euch verbinden, war die sehr amüsante plattdeutsche Rede von eurem damaligen 1. Vorsitzenden Joachim Helms bei unserem Festkommers zum 50 jährigem Jubiläum. Das war an bester Unterhaltung kaum zu überbieten.
Mögen solche Momente auch weiterhin uns in Erinnerung bleiben und die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit , sowie der Zusammenhalt im Schützenwesen uns in den nächsten Jahren begleiten.
mit freundschaftlichen Schützengrüßen
Raphael Rademacher
- Vorsitzender Schützenverein Schnepke
Schützenverein Sudweyhe
Ein Jubiläum ist immer ein besonderes Ereignis für einen Verein, der damit auch nach außen seine kontinuierliche Weiterentwicklung in strahlender Form darstellen kann.
Glückwunsch an die Verantwortlichen des Schützenvereins Okel, die das überlasse Erbe gepflegt haben und auch die Traditionen bewahrt haben.
Ohne diese vielen ehrenamtlichen Mitglieder wäre so ein Vereinsleben gar nicht möglich, und eines darf dabei nicht vergessen werden, die Jugend!
Gerade der Nachwuchs ist die tragende Säule für den Verein und wer am Schützenfestwochenende in Okel war, konnte feststellen, dass Okel auf sehr guten Säulen steht!
Die Freundschaft zwischen Sudweyhe und Okel besteht nun auch schon seit über 30 Jahren, über mehrere Generationen wird diese Freundschaft gepflegt, denn für eine Freundschaft muss immer etwas getan werden.
Wir, vom Schützenverein Sudweyhe, freuen uns sehr, dass wir schon so viele unzählige Stunden gemeinsam mit dem Schützenverein Okel verbringen durften.
Sei es beim Pokalschiessen, beim Mettwurstschiessen, auf den Schützenfesten oder auch einfach mal nur auf einem gemütlichen Abend. Es wird nie langweilig.
Als kleine Erinnerung haben wir auch ein Andenken mitgebracht, dass ihr gerne über eure Eingangstür verbauen dürft, damit wir auch die nächsten Generationen von unserer Freundschaft berichten können.
All denen, die sich für das Geschehen des Schützenvereines eingesetzt haben, gebührt Lob, Dank und Anerkennung. Mögen die Vereine auch künftig die notwendigen ehrenamtlichen Kräfte finden, die für eine positive Entwicklung sorgen.
Im Namen des Schützenvereins Sudweyhe darf ich allen Vereinsmitgliedern, insbesondere dem Vorstand mit seinen fleißigen Helfern und sportlichen Aktivitäten des Schützenvereins Okel, einen ganz herzlichen Glückwunsch übermitteln und wünsche Euch eine erfolgreiche, große Zukunft und mögen Eure gesetzten Ziele immer erreicht werden.
Bindungsglied zwischen Sudweyhe und Okel
Schützenbrüder Johann Vöge, der leider als amtierender Alterskönig vom Schützenverein Sudweyhe verstarb, wir aber dennoch Die Scheibe im Herbst noch bei Johann aufhängen durften und hier ein paar schöne Stunden verbringen durften.
Doch die eigentlich zur erwähnenden Geschichte war die Königsabholung von Johann Vöge im Mai 1991.
Johann war Schützenkönig in Sudweyhe 1990/1991.
(Bilder anbei!)
Hier wurden lebende Hühner zum Eier legen als Zollgebühren verhandelt, da Johann sehr gerne mit seiner Elfriede nachts zum Eier Essen eingeladen hat.
Jedoch stellte sich später heraus, dass es keine Hühner waren, sondern es waren alles Hähne.
Es gabt keine Eier, was aber mit den Hähnen im Anschluss passiert ist, will oder kann mir niemand mehr mitteilen.









Anlässlich der Feierlichkeiten eines Jubiläums unserer Sudweyher Damen-Abteilung, wurden die Okeler Schützendamen zum Jubiläumspokalschießen von Joachim Helms begleitet. Zu späterer Stunde an dem Abend, die Mädels aus Okel hatten sich schon zum großen Frühstück mit anschließender Pokalverleihung angemeldet, konnten wir Sudweyher Joachim Helms davon überzeugen, dass er auch dann die Okeler Damen zu begleiten hätte. Falls seine Unterstützung aus irgendeinem Grunde nicht zustande käme, haben die „Flotten Käfer“ aus Sudweyhe ihm gleich mitgeteilt, dass dann natürlich über eine Strafe nachgedacht würde.
Es kam, wie es kommen musste, Joachim war an besagtem Tag nicht dabei.
Da die Feierlichkeiten in Sudweyhe noch vor dem Okeler Schützenfest stattgefunden haben, war es für die Sudweyher Mädels ein Leichtes, sich bis zum Katerfrühstück in Okel eine Strafe auszudenken. Während des Frühstücks wurde die Unterlassungssünde von Joachim bekanntgegeben und er musste seine schwarze Hose gegen einen weißen Plissee-Rock tauschen und sich durch die Tischreihen zur entsprechenden Musik bewegen.
Da er das sehr gut gemeistert hat, war die Angelegenheit nach 10 Minuten abgearbeitet und alle freuten sich auf die nächste Runde.
Schützenverein Syke
Liebe Schützenschwestern, liebe Schützenbrüder aus Okel,
zum 100-jährigen Vereinsjubiläum gratuliere ich Euch im Namen des Syker Schützenvereins ganz herzlich!
Ein Jahrhundert Vereinsgeschichte bedeutet nicht nur sportliche Erfolge und Traditionspflege. Es steht vor allem für ein Jahrhundert Gemeinschaft und Ehrenamt im Dorf. Ihr leistet damit einen unschätzbaren Beitrag zum sozialen Zusammenhalt und zur Pflege unseres Brauchtums. Pünktlich zum Jubiläum erstrahlt auch eure Schützenhalle im neuen Glanz und ich finde, das sich ganz Okel über dieses Schmuckstück freuen kann.
Bei der Bitte um Grußworte und einer kleinen Anekdote kam ich kurz ins Grübeln, Grußworte kein Problem, aber eine Geschichte die unsere beiden vereine verbindet?
Wir sind zwar Nachbarn und nur durch einen Wald getrennt, aber die Verbandsstruktur hat uns zu Nachbarn in der Großstadt werden lassen, man kennt sich, grüßt sich und einmal im Jahr hört man von der großen Feier neben an.
2023 hatten wir nun aber das Glück das unser gemeinsamer Schützenbruder Rolf Schünhoff in beiden Vereinen gleichzeitig Alterskönig wurde.
Gründonnerstag 2024 luden wir euch zum gemeinsamen Osterhasenschiessen in unsere Schützenhalle ein und verbrachten einen geselligen Abend mit einander. Es wurde viel gelacht und gefachsimpelt wie man dem Hasen am besten mit Kimme und Korn beikommt. Da euch das Hasenschiessen, welches nichts anderes als ein Adlerschiessen auf eine Hasensilhouette ist, genauso viel Spaß bereitet wie uns, baute euch Rolf in euren neuen Schießstand auch einen Adlerstand.
Für das Jubiläumsfest wünschen wir Euch fröhliche, unvergessliche Stunden und viele schöne Begegnungen. Für das kommende Jahrhundert weiterhin viel Erfolg, Zusammenhalt und ein kräftiges „Gut Schuss!“
Schützengilde Thedinghausen
Zum 100-jährigen Bestehen übermittelt die Schützengilde Thedinghausen dem Schützenverein Okel die herzlichsten Glück- und Segenswünsche.
Ein Jahrhundert Vereinsgeschichte ist ein außergewöhnlicher Anlass und erfüllt mit Stolz und Anerkennung. Seit nunmehr 100 Jahren steht euer Verein für Tradition, Gemeinschaftssinn, Kameradschaft und die Pflege des Schützenwesens. Über Generationen hinweg habt ihr Werte bewahrt, Menschen verbunden und das gesellschaftliche Leben eurer Heimat mitgestaltet.
Dieses besondere Jubiläum ist nicht nur Anlass zum Feiern, sondern auch Gelegenheit, all jenen Dank und Anerkennung auszusprechen, die sich in den vergangenen Jahrzehnten mit großem Engagement und persönlichem Einsatz für euren Verein eingesetzt haben.
Möge der Schützenverein Okel auch in Zukunft von Zusammenhalt, Freude und einer lebendigen Gemeinschaft getragen werden. Für die kommenden Jahre wünschen wir euch weiterhin eine glückliche Hand, beste Gesundheit, Erfolg und viele schöne gemeinsame Stunden im Kreise der Schützenfamilie.
Zu eurem Festjahr gratulieren wir von Herzen und wünschen euch ein würdiges und unvergessliches Jubiläumsfest.
Mit freundschaftlichen Schützengrüßen
Die Schützengilde Thedinghausen
Schützenverein Wachendorf
Liebe Schützenschwestern, liebe Schützenbrüder,
Liebe Majestäten, lieber Vorstand,
anlässlich Eures 100jährigen Jubiläums gratulieren wir Euch
von ganzem Herzen.
Für das nächste Kapitel Eurer Vereinsgeschichte wünschen wir
Euch immer „Gut Schuß“ und daß Ihr mit ruhiger Hand und
einem sicheren Auge stets ins Schwarze trefft und viele tolle
Schützenfeste.
Euer Einsatz und Eure Leidenschaft fürs Schützenwesen sind
der Grund für Euren Erfolg und Eure Stärke.
Wir wünschen Euch zu diesem besonderen Jubiläum tolle
Feierlichkeiten die Euch lange in guter Erinnerung bleiben
sollen.
Mit Schützengruß
Vorstand und Mitglieder
Schützenverein Wachendorf e. V. von 1950
Marlene Früchtenicht Ortsbürgermeisterin
Lieber Thomas Meyer, liebe Vorstandsmitglieder,
liebe Schützenschwestern und -brüder,
liebe Gäste,
100 Jahre Schützenverein Okel. 1926 – 2026. Welch eine lange Zeit.
Wusstet ihr, dass es 1926 bereits fünf Vereine in Okel gab?
Alle ab 1902 gegründet. Dann kam der Schützenverein 1926 dazu
und als letzter und siebenter Verein folgte 1930 die Gründung des
TSV Okel.
Da fragt man sich:
Warum hatten unsere Vorfahren damals das Bedürfnis, sich in
Vereinen zu organisieren?
Genau lässt sich das nicht sagen. Auf jeden Fall lebten die
Menschen in unruhigen Zeiten. Man suchte die Gemeinschaft und
rückte im Ort näher zusammen.
Kriegerverein, Radfahrverein und Gesangsverein lösten sich
allesamt in den 1930er Jahren wieder auf, die übrigen Vereine
gingen vermutlich in NS-Einrichtungen auf. Wie dem Kaiserreich, so
waren auch den Nazis Vereine verdächtig. Da trafen sich Menschen
und man konnte nie wissen, was daraus erwachsen würde. Man
wollte lieber die totale Kontrolle über die Menschen.
Nach dem 2. Weltkrieg, in den 1950er Jahren, lebten der Reitverein
Okel, der Schützenverein und der TSV Okel wieder auf, gründeten
sich neu und die Mitgliederzahlen wuchsen stetig bis heute.
Heute haben wir in Okel wieder fünf Vereine. Davon ist der
Schützenverein mit ca. 400 Mitgliedern der zweitgrößte.
Heute erleben wir einen Schützenverein, der fest in Okel verankert
ist. War er vor dem Zweiten Weltkrieg vielleicht noch eher als ein
Kriegerverein zu verstehen, in dem ehemalige Soldaten ihre Heimat
fanden, so dient er heute ausschließlich dem Schießsport. Die Reihe
der Okeler Sportschützen, die dabei bis heute beachtliche Erfolge
erzielt haben, ist enorm.
Alljährlich treten Okeler Sportschützen in zahlreichen
Leistungswettbewerben an bis hin zu den Deutschen
Meisterschaften.
Vereine schaffen Gemeinschaft, steigern das
Zusammengehörigkeitsgefühl und die Lebensfreude.
Gemeinsam ist man stark.
Was eine starke Gemeinschaft erreichen kann, sieht man am
Schützenverein deutlich. Der Umbau der Schützenhalle mit den
Schießständen und den Sanitäranlagen war ein Kraftakt sonder
gleichen und das nicht nur in finanzieller Hinsicht.
Wer auf Fördermittel hofft, muss einen großen Teil selbst erbringen
Die vielen freiwilligen Arbeitsstunden, die das Projekt schon in der
Planung voraussetzte, trieb dem Vorstand sicherlich Sorgenfalten
ins Gesicht. Würden die Mitglieder dieses Pensum mitmachen,
jeden Freitagnachmittag, jeden Samstag, jeden Sonn- und Feiertag
und das über rund 1 ½ Jahre?
Aber es zogen alle mit, Männer wie Frauen. Das Projekt schweißte
die Schützengemeinschaft noch stärker zusammen.
Heute blicken alle stolz auf das Erreichte. Der voll sanierte Bau ist
zukunftsweisend und wird den hohen Ansprüchen des modernen
Schießsports auch für eine weitere Generation genügen.
100 Jahre Schützenverein Okel.
Mindestens vier Generationen durften hier Gemeinschaft und
Zusammenhalt erfahren, hatten ihren Spaß beim
Maibaumaufstellen und Maibaumbewachen, an den geselligen
Zusammenkünften und den Schützenbällen hier im Ort.
Beim Schützenverein ist das Katerfrühstück von je her ein
unverzichtbarer Bestandteil des Schützenfestes. In jedem Jahr
wieder wird hier das Okeler Lied gesungen. Wer glaubt, das sei
kitschig, der irrt gewaltig. Das Okeler Lied ist Tradition und nicht nur
das.
Das Okeler Lied wurde in den 1920er Jahren geschrieben. Es gibt die
Stimmung der Menschen in den 1920er Jahren wieder. In unruhigen
Zeiten sehnen sich die Menschen nach etwas, das Bestand hat, das
ihnen Anker und Halt bieten kann.
Das Okeler Lied bietet eine Lösung an. Es beschreibt die
Heimatliebe, die Wertschätzung unseres Ortes und seiner
umgebenden Landschaft. Es beschreibt den Ort, in dem wir alle
gerne leben, der wenn es hart kommt, unser Anker und Halt sein
kann.
Wenn wir das Lied singen, fühlen wir uns zusammengehörig und
stark, aufgehoben in der großen Dorfgemeinschaft. Es ist unsere
Okeler Hymne.
Okel ist ein Dorf der Vereine. Hier in Okel kann jede und jeder den
Verein seiner Interessen finden und ich glaube nicht, dass ich
übertreibe, wenn ich behaupte, dass viele Okeler nicht nur in einem
Verein zu Hause sind.
Hier neiden sich die Vereine die Mitgliederzahlen nicht, sondern
arbeiten zusammen. Davon zeugt der alljährliche Budenzauber.
Für mich als Ortsbürgermeisterin ist das Okeler Vereinswesen
zukunftsweisend. Die Vereine halten das Dorf zusammen, bieten
Heimat, Halt und Anker für jede Generation.
Heute leben wir wieder in unruhigen Zeiten. Da brauchen wir
Gemeinschaft, müssen uns in der Gemeinschaft aufgehoben und
wertgeschätzt fühlen. Nur dann können wir gelassen und positiv der
Zukunft entgegensehen.
100 Jahre Schützenverein Okel. Der Ortsrat Okel gratuliert herzlich.
Möge der Verein noch vielen Generationen in Okel Heimat sein.
Vielen Dank
